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Vogelsberggarten: Thema Geologie (mit Erläuterungstafel)
Der Vogelsberg ist ein Vulkankomplex, der im Tertiär vor etwa 17 bis 13 Millionen Jahren entstand. Damals drang aus dem Erdinneren an vielen Stellen flüssige Lava aus der Erdkruste empor und ergoss sich über die alte Landoberfläche aus Kalk- und Sandsteinen. Die Lava erstarrte, nach dem sie an die Luft gelangt war, zu einem dunklen, blau- bis grauschwarzen Gestein, dem Basalt. - Als die Erde wieder zur Ruhe kam, blieb auf einer Fläche von etwa 2.400 qkm (heute) eine mächtige geschlossene Basaltdecke.

Bild: Erläuterungstafel zum Vogelsberg.
Der Ulrichsteiner Schlossberg ist ein alter Basaltschlot. Er ereicht 609 m Höhe. An seinen steilen Hängen liegen viele Basaltbrocken, die früher zum Bau der Burg und der Fundamente der Ulrichsteiner Bauernhäuser verwendet wurden.

Bild: Basaltfelsen am Schlossberghang.
Der größte Teil des Basaltgesteins ist unter einer Decke von Verwitterungslehm und Löss verborgen. Der Löss stammt aus dem Ende der letzten Eiszeit, als schwere Stürme von Westen her über das Land zogen und staubig-feines Erdmaterial heran transportierten. Im Vogelsberg sind die Lössablagerungen weniger mächtig als in der Wetterau. Die vielen Niederschläge - mehr als 1.000 mm im Jahr - haben zudem wichtige Pflanzennährstoffe aus den oberen Bodenschichten heraus gewaschen.
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