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Wildblumenbeete
Am Rundweg um die äußere Mauer der Schlossbergruine wurden fünf Beete mit heimischen Wildpflanzen angelegt, welche jeweils Arten eines Vegetationstyps beherbergen. Sie sind mit Pflanzen bestückt, die in der normalen Vegetation des Schlossberggeländes nicht vorkommen, jedoch für für den Hohen Vogelsberg charakteristisch sind. Ergänzt werden sie durch seltene besonders attraktive Arten und einige schwer bestimmbare und dadurch wenig bekannte Pflanzen. Hinzu kommt ein Kräuterbeet innerhalb der Burganlage.

Bild: Erläuterungstafel an einem Wildblumenbeet.
Die Beete haben ein Größe von jeweils etwa drei bis vier mal zehn Metern. Für die Aufnahme der Pflanzen wurde der Boden entsprechend hergerichtet und eine Umfriedung bzw. teils eine Einteilung mit Basaltnatursteinen geschaffen. Jedes Beet wird auf einer Hinweistafel beschrieben. Die Pflanzenarten sind jeweils mit einem Namensschild gekennzeichnet. Auf diesen ist sowohl der deutsche Name als auch der wissenschaftliche Artname zu lesen. Hinzugefügt sind einige kurze Erklärungen.

Bild: Beispiel - Schild auf dem Beet der Habichtskräuter.
Einige der Pflanzen wurden der Natur entnommen und nach hier umgesetzt, andere aus Samen, die im Vogelsberg gesammelt wurden, zunächst außerhalb des Gartens vorgezogen und anschließend in die Beete gepflanzt. Bedingung ist, dass alle Pflanzen aus Vogelsberger Herkunft stammen; Handelsware ist nicht erlaubt.
Selbstverständlich bedürfen die Beete der Pflege, der Boden muss gelockert - gehackt - und von "Unkräutern" frei gehalten werden. Einzelne Pflanzen sind bei niederschlagsarmer Witterung zu gießen. Das nähere Umfeld der der Beete soll regelmäßig kurz gemäht werden. All diese Arbeiten werden von ehrenamtlichen Paten ausgeführt.
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