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Aus einer Idee entwickelte sich ein blühender Garten - ganz oben im Naturpark Hoher Vogelsberg!

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Erfreut über die positive Entwicklung
des Vogelsberggartens


ULRICHSTEIN (dg). - Erfreut über die positive Entwicklung des Vogelsberggartens zeigte sich am Freitagnachmittag Hans-Ulrich Lipphardt, Vorsitzender des "Verein der Freunde und Förderer des Vogelsbergartens", bei der Mitgliederversammlung im "Museum im Vorwerk" in Ulrichstein.

Vor der Veranstaltung in der Ständerhalle hatten sich die Mitglieder bei einem Rundgang auf dem Ulrichsteiner Schlossberg von den sehr guten Zustand und dem Fortgang der noch anstehenden Arbeiten überzeugt.

  

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Bild: Vor der Mitgliederversammlung im neu angelegten Bauerngarten.

  

Geschäftsführer Ernst Happel erläuterte dabei die im letzten Jahr durchgeführten und jetzt laufenden Arbeiten. Happel bedauerte, dass durch die relativ geringen finanziellen Möglichkeiten, die weitere Ausgestaltung des Vogelsberggartens gestreckt werden müsse. "Wir kommen deshalb nur in kleinen Schritten voran, aber wir kommen voran", meinte der Geschäftsführer.

Als Herz und Motor des Projektes nannte er die derzeit 15 Paten, die im Wesentlichen die gesamt Anlage pflegten und instand hielten oder beratend tätig seien. Dies betreffe sowohl den landwirtschaftlichen Bereich durch Beweidung der Grünflächen mit mit Rindern und Schafen und die Bestellung der Äcker, als auch die Pflege der Wildpflanzenbeete, des Bauern- und Kräutergartens und die Pflege der neu gepflanzten Obstbäume und der Schneitelbäume.

In Vorbereitung befinde sich derzeit das Pflastern des Weges oberhalb der Treppe zur Kirchenpforte und die Wasserversorgung zum Bauerngarten und dem Ehrenfriedhof. Spätestens zum Urlaubsbeginn soll ein Faltblatt des Vogelsberggartens vorliegen. erledigt sei im November die Pflanzung von 67 Rosenstöcken in 25 zumeist historischen Rosensorten und zur Komplettierung des Bauerngartens wurden Treppenstufen im Eingangsbereich eingebaut, ein Weg zum Rosenbeet angelegt und ein Kompostplatz in Betrieb genommen. Die Neugestaltung der Grabfelder auf dem Ehrenfriedhof sei begonnen worden.

Im Herbst seien die Kartoffeln von den Paten geerntet und Dinkel sowie eine Reihe selten gewordener Ackerwild- und Unkräuter gesät worden. Außerdem mussten viele Steine gelesen werden, um die Bewirtschaftung auf dem Acker sowie dem Grünland zu verbessern. "Bis die angestrebte Artenauswahl komplett ist, wird jedoch noch einige Zeit vergehen, weil die Beschaffung der einzelnen Arten unter Beachtung des Naturschutzes und der schwierigen Anzucht vieler Arten eben dauert. Es gibt sie nicht im Handel!", so Happel abschließend.

Erfreuliches berichtete Ulrichsteins Bürgermeister Erwin Horst den Mitgliedern. So werde die Stadt zwei weitere Grabfelder instand setzen. Etwas schwieriger gestalte sich die Wasserversorgung mit Kosten in Höhe von 3.700 Euro. In Abstimmung mit dem Förderverein werde vom Verein zur Erhaltung der Burgruine Schlossberg in diesem Jahr noch eine Baumaßnahme auf dem Ulrichsteiner Hausberg durchgeführt werden, teilte Horst mit.

Rudolf Heuchert-Frischmuth, Geschäftsführer des "Naturpark Hoher Vogelsberg" berichtete, dass sich der Maschineneinsatz im Vogelsberggarten schwierig gestalte. So sei ein Teil stillgelegter Flächen gemulcht und außerdem weitere kleinere Arbeiten getätigt worden. Die Naturparkführer hätten ebenfalls den Vogelsberggarten in ihre Führungen einbezogen.

Ernst Happel wies anschließend auf die Arbeiten in 2004 hin. Hier sei vorrangig die Beschilderung innerhalb des Vogelsberggartens zu nennen.
Die aufgestellten Beschriftungen in eingeschweißten Folien hätten sich nicht bewährt. Gesucht werde nach einer besseren aber auch kostengünstigen Lösung.

Vorsitzender Hans-Ulrich Lipphardt dankte abschließend allen Paten für ihren Einsatz, dem VHC-Ulrichstein für die Überlassung des Zollhauses für Besprechungen und der Stadt Ulrichstein für die Mithilfe des Bauhofs sowie die Überlassung der Räume im Museum im Vorwerk für die Abhaltung der Mitgliederversammlung.

Dank ging auch an den "Naturpark Hoher Vogelsberg" für die Mitarbeit sowie zahllose Spender die materiell oder finanziell zum Aufbau des Projektes beigetragen hätten.

Der Mitgliederstand habe sich von 37 bei der Gründungs- versammlung am 7. Mai 2003 auf 52 Ende Dezember 2003 erhöht, war abschließend zu hören.

 


Text/Bild Dieter Graulich in Vogelsberg Wochen-Bote - 23. Woche 2004

 

 

 

 

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